Kreisversammlung 2012

Vorstand 2012

Die Kreisversammlung des KFV Badminton – Landkreis Emsland fand am 20. Januar 2012 im Haus des Sports in Sögel statt.

Um 19.30 Uhr eröffnete der 1. Kreisvorsitzende Marcus Weltzien die Kreisversammlung und hieß alle Teilnehmer herzlich willkommen. Besonderer Gast des Abends war der 1. Vorsitzender des Badmintonbezirks Weser-Ems Thomas Harms.

„Mehr Informationen von den Vereinen an den Kreisfachverband wäre sehr wünschenswert.“

Hermann Beusing (Pressewart) hatte im Zuge der Berichterstattung der einzelnen Vorstandsmitglieder ein paar Anmerkungen bezüglich des Informationsflusses der einzelnen Vereine. Es wäre wünschenswert, mehr Informationen bzw. Berichte von den einzelnen Vereinen zu erhalten. Ziel sei es, mehr Artikel an die örtlichen Zeitungen schicken zu können und damit letzten Endes die Pressearbeit zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, machte Hermann Beusing den Vorschlag die neue Facebook-Seite des KFV Badminton Emsland als Informationsportal zu nutzen. Auf Facebook könnten Informationen schnell und einfach verbreitet und ausgetauscht werden.

Zum Thema Kreismeisterschaften im Hobbybereich hatte Petra Müller den Vorschlag gemacht, einen Bereich O35 testweise einzurichten. Das solle vermeiden, dass auf den Kreismeisterschaften ältere Spieler gegen jüngere, spielstarke Spieler antreten müssten und dadurch ungleiche Wettkämpfe entstehen würden. Alle Teilnehmer der Kreisversammlung stimmten zu, den Bereich O35 testweise auf den nächsten Kreismeisterschaften einzuführen.


Wahlen

Ebenfalls auf der Tagesordnungstanden die Wahlen. Es musste der 1. Vorsitzende und ein neuer Schüler- und Jugendwart gewählt werden, da Mechthild Tenbründel (vorherige Schüler- und Jugendwartin) sich nicht zur Wiederwahl anbot. Außerdem musste ein neuer Kassenprüfer gewählt werden.

Als erstes wurde Marcus Weltzien als 1. Vorsitzende mit 16 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wiedergewählt und im Amt bestätigt. Der Posten des Schüler- und Jugendwartes konnte nicht auf reguläre Weise besetzt werden. Da sich niemand für das Amt zur Verfügung stellte, stellte sich Marcus Weltzien kommissarisch zur Verfügung. Er wurde mit 14 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen zum kommissarischen Schüler- und Jugendwart für 1 Jahr gewählt. Zur Wahl des 2. Kassenprüfers stellte sich Franziska Janssen zur Verfügung und wurde einstimmig in das Amt des 2. Kassenprüfers gewählt. 1. Kassenprüfer bleibt Michael Grewe.


Emsland-Pokal

Marcus Weltzien präsentierte im Laufe der Kreisversammlung seine Idee eines Emsland-Pokals. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Pokalspielen gleich dem Vorbild aus anderen Sportarten. Der Emsland-Pokal ist als Überbrückung der langen Saisonpause zwischen März-Juni gedacht. Spielberechtigt sind alle emsländischen Spieler (egal ob sie einem emsländischen Verein angehören). Der Emsland-Pokal soll aus zwei Klassen bestehen: der Profiklasse und der Hobbyklasse. Pro Begegnung wird es 4 Spiele geben: Dameneinzel, Mixed, Herreneinzel und Herrendoppel. Es wird im KO-Modus gespielt, das bedeutet, dass der Verlierer der Partie ausscheidet (nähere Informationen befinden sich im Anhang unter Emsland-Pokal). Eine weitere Überlegung war, ein Tabellensystem auf der Homepages des Kreisfachverbandes einzufügen. Sascha Reisüber bestätigte, dass es möglich sei, solch ein System in die Homepage einzubinden.


Abstimmung: Fortführung des Kreiskaders

Des weiteren wurde darüber abgestimmt, ob der Kader in seiner jetzigen Form bestehen bleiben sollte oder nicht. Auf Grund der schlechten Leistungsmotivation bei den Kindern im Bereich U11-U15 sind Zweifel gekommen, ob der Kreiskader in seiner jetzigen Form noch seinen Zweck erfühlt. In den letzten Jahren kam es zu einem immer stärker werdenden Teilnehmermangel. Klaus Hannok berichtete, dass es immer schwieriger sei, die Kinder zu erreichen, oder mit ihnen arbeiten zu können. Durch den Mangel das Erlernte auch in den Vereinen aufzuarbeiten und zu verfeinern, gab es nicht die Möglichkeit auf ein Ziel hinzu zu arbeiten. Stattdessen wurde das Erlernte wieder vergessen, so dass man im Kreiskader nicht daran anknüpfen konnte. Es wurde die Möglichkeit in Betracht gezogen, das Model des Kreiskaders so abzuändern, dass ein paar Mal im Jahr eine Art von Workshops angeboten werden könnten, die von fachverband-interne Trassis durchgeführt werden könnten.

Obwohl auf eine Abstimmung verzichtet wurde, waren sich alle Beteiligten einig, dass der Kreiskader in seiner jetzigen Form abgeschafft wird.


Tombola

Eine weitere Anregung bezüglich der Tombola hatte Klaus Hannok. Die Sporthilfe will den Losverkauf der jährlichen Tombola (von der Sporthilfe organisiert), auf 200.000 Losverkäufe ausweiten. Es bietet sich für den Kreisfachverband die Möglichkeit eine bestimmte Anzahl dieser Lose für den eigenen Nutzen bedrucken zu lassen. Klaus Hannok sieht darin eine gute Möglichkeit den Badmintonsport näher an die Leute zu tragen. Als Beispiel könnte auf den Losen Gutscheine für Badmintonspiele gedruckt werden. Klaus Hannok machte deutlich, dass keine zusätzlichen Kosten auf dem Kreisfachverband zu kommen würden. Trotz anfänglicher Kritik einigten sich alle Beteiligten für die Tombola. Klaus Hannok erklärte sich bereit die Tombola zu organisieren.


Sportler des Jahres

Unter dem Tagesordnungspunkt 13 „Verschiedenes“ wurde unter Andrem die Ehrung „Sportler des Jahres“ diskutiert. In der vorherigen Vorstandssitzung konnten sich die Vorstandsmitglieder auf keine Kriterien, nach denen der Sportler des Jahres gewählt werden sollte, einigen und befragten die Teilnehmer der Kreisversammlung. Es wurde sich darauf geeinigt, dass mehrere Kriterien, wie zum Beispiel: soziales Auftreten, sportliche Komponenten und das Engagement im Verein, eine Rollte spielen sollte. Man einigte sich, dass jeder Verein einen Vorschlag mit Begründung beim Vorstand einreichen kann. Der Vorstand wählt dann im Zuge der Vorstandssitzung aus den eingereichten Vorschlägen den „Sportler des Jahres“. Der Start der Aktion „Sportler des Jahres“ startet im Herbst 2012. Jeder Verein hat die Möglichkeit bis zum 30.10.2012 einen Vorschlag beim Kreisvorstand einzureichen. Jeder Verein darf nur einen Vorschlag einreichen. Die Teilnahme ist keine Pflicht.